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Taverne, DSA, Magic, Scion, Convention, Ruhrschnellweg, Warhammer 40k,…

Freitag, 2. Juli 2010

Heute gibt es mal einen bunten Strauß an Projekten, Ideen und Beschreibungen. Irgendwie alles nicht so passend für einen Blogeintrag, und doch möchte ich es los werden. Deswegen heute ein Potpourri von Beiträgen zu allen möglichen Themen.

Fangen wir an mit etwas

Musik

(ein Fundstück des Winden-Wookie Chewie)

Taverne “Zu den Vier Winden”

Seit gestern hat meine Stammkneipe/Taverne einen neuen Pächter. Anstelle von Anna schwingt nun Stich das Szepter, und man sieht schon die ersten Änderungen. Der kleine Saal ist heller geworden (besonders dass der dunkle Schrank fehlt macht viel aus, aber auch die neue Farbe an den Wänden), der Fundus ist anders gelagert worden (TableTop-Platten im Großen Saal, Kleidung in der ehemaligen Gardrobe, welche sich nun im Großen Saal befindet).

Das Spielebistro steht in den Startlöchern, und wird wohl im August kommen.

(Die Taverne wird noch einige Male in diesem Artikel auftauchen, da ich derzeit sehr vieles dort mache, oder dort selbst anbiete)

Stillleben Ruhrschnellweg

Am 18.07.2010 ist Stillleben Ruhrschnellweg. An diesem Sonntag wird die A40 zwischen Duisburg und Dortmund komplettgesperrt, und für Fußgänger und Radfahrer freigegeben. Während man sich auf der einen Spur mit allem Fortbewegen darf, was Räder, aber keinen Motor hat, wird auf der anderen Seite die längste Tafel der Welt aufgebaut. Eine 60 Kilometer lange Tafel der Kulturen.

Und wenn ihr Lust und Zeit habt, könnt ihr an dieser Tafel mit mir Savage Worlds spielen. Irgendwo nahe der Abfahrt Bochum Zentrum haben die “Zu den vier Winden” 2 Tischtikets gekauft, und an einem der Tische werde ich sitzen, und kleine Savage Worlds Runden anbieten. Neben dem Abenteuer aus der Gentlemens Edition wird es noch eines mit Piraten geben, und eventuell noch etwas drittes, je nachdem wieviel Zeit ich finden.

Das schwarze Auge

Am Mittwoch hat meine langjährige DSA-Runde es nach 4 Sitzungen geschafft, dass erste Abenteuer der Phileasson-Sage zu beenden. Der zweizahnige Kopfschwänzler (auch Mammut genannt)ist gefangen, und sicher aufs Schiff gebracht worden. In der nächsten Runde bricht die Expedition dann zum zweiten Abenteuer auf. Das der Hofrat im Tanelorn die Diskussion angestoßen hat, wie lange man den für die Saga braucht, mein bisheriger Eindruck. Das erste Abenteuer ist sehr gefüllt mit Begegnungen, so dass man auf wenigen Seiten viel erleben unterbringen kann. Trotz gespielter 15 – 20 Stunden gab es wenig Spiel abseits vom Verlauf der Geschichte, weil einfach viel passiert. Spielt man dabei noch stärker die zwischen menschlichen Dinge aus, wie Abende um die gesamte Mannschaft kennenzulernen, Episoden für Lehrmeisterei, usw. kann man locker 40 Stunden und mehr damit verbringen. Ich denke schon, dass wir doch einige Monate, wenn nicht sogar mehr als ein Jahr Realzeit damit verbringen werden. (Was aber auch der Tatsache geschuldet ist, dass wir uns oft nur einmal im Monat treffen können.)

Convention

Nach der Con ist vor der Con. Die King Con VI nimmt Gestalt an. Wir haben in Zukunft neben www.king-con.org (noch die alte Webseite) auch www.kingcon.de (bereits die neue im Aufbau) und www.kingcon.eu. Die ersten Lokation haben wir uns angeschaut, ein wirklicher Bringer ist bislang nicht darunter, aber wir suchen weiter. Ihr findet uns übrigens auch bei Facebook.

Aber dafür gehts in der zweiten Monatshälfte erstmal nach Bonn – Bad Godesberg zur FeenCon. Dies Jahr werde ich nichts voranmelden, da Jenny und ich uns gern etwas unabhängiger von Zeiten machen möchten (auch wenn dies Jahr es wohl keine Marder mehr in der Nähe unsere Heims in Bochum geben dürfte, irgendwie ist nur noch eine Mondlandschaft neben unserem Haus). PP&P habe ich trotzdem dabei, sollte mich also wieder eine Horde hüscher Frauen wie beim letzten Mal überfallen, läßt sich sicher etwas machen, dass ich eine Runde leite. Gern würde ich den Workshop zu Namen im Rollenspiel von Falk besuchen, aber 13:00 Uhr ist ungünstig, da dürfte ich sicherlich irgendwo spielen.

Magic – The Gathering

Magic, eines der Projekte, dass mich im Moment viel Zeit (und Geld) kostet. Sonntag werde ich auf mein erstes Legacy Tunier gehen. Ich werde dies Jahr in der Magic Liga der “Zu den vier Winden” mitspielen. Da ich Goblins, vorläufig aus Budgetgründen, Mono R spielen werden, musste ich viel Zeit in Übung setzten, damit ich zu mindest etwas Erfolg habe. Ich bin gespannt, wie es wird, auch wenn mir noch einige Karten fehlen (und ich bei einer noch niemanden gefunden habe, der sie mir leihen kann)

Und mit M11 steht das nächste Core-Set von Magic in Haus, Mitte Juli ist es soweit. Und was ich bislang an Karten gesehen habe überzeugt. Ich freu mich schon auf unsere Draft-Runde, die wir zu Rise of the Eldrazi nicht geschafft haben. Die wird sicherlich sehr spannend.

Wahammer 40k

Ja, auch dieses Spiel hat mich gepackt. Ich fange an, meine erste Armee zu sammeln, Hexenjäger. Meine ersten Sororitas habe ich bereits, sowie die ersten Fahrzeuge. Am 17.07.2010 beim Gentlemens Cup in den “Zu den vier Winden” werde ich antreten (wenn auch mit einer zu gut 90% geliehen Armee). Ein paar Bilder meine eigenen Figuren werde ich mal einstellen, sobald ich die letzten bei E-Bay gekauften erhalten habe.

Das Rollenspiel “DarkHeresy” werden wir im Juli oder August in unserer Stammrunde auch einmal mit 8t88 zocken.

Scion

Ja, unsere Scion-Runde hat schon länger nicht mehr gespielt, aber trotzdem habe ich einige gute Ideen aus den Blogs “Hoch ist gut” und “Das Haus der Renunziation“. Dafür wollte ich den beiden Bloggern einmal danken. Scion werde ich ebenfalls auf der FeenCon dabei haben.

Päarchen im Rollenspiel

Fürs Blog arbeite ich derzeit an einem Artikel über Päarchen im Rollenspiel. Der Fokus dieses Artikels soll auf der Situation liegen, wenn der Partner des Spielleiters mitspielt. In wie weit die Figur des Partners bevorzugt wird, und in wie weit eher benachteiligt wird.  Den ganz ehrlich, mit dem SL zu schlafen gibt einem nunmal ziemlich große Vorteile.

Da dieser Konflikt mir erst aufgefallen ist, als einige LARPer in den Winden darüber gesprochen haben, wird der Text sicherlich auch LARP-Themen ansprechen, auch wenn ich selbst quasi nicht LARPe. (Ok, ich bin in der Feenhaus-SL der 4-Winde)

Auch wenn ich schon viele Dinge dazu zusammen habe, fehlen mir einfach noch Erfahrungen. Ich muss einfach noch mit ein paar Leute sprechen, um ihre Meinungen dazuzuhören, damit ich mehr als nur meine persönliche Erfahrung beleuchte. Trotzdem wird es keine statistische Aussagekraft haben, sondern eine persönlich auf Erfahrungen einiger Spieler aufgebaute.

Wahrscheinlich bekommen einige von euch in den nächsten Tagen mal eine Mail und einer Einladung zu einem Interview zu diesem Thema, aber ich weiß es noch nicht genau (ich habe einfach zu viel zu tun im Moment)

Zum Schluss nun wieder ein bischen

Musik

[FeenCon] Marder, Magie und Chemie-Hase

Montag, 13. Juli 2009

Der Start zur FeenCon fiel erstmal ins Wasser. Ein Marder hatte uns in der Nacht ein Zündkabel zerstört, so dass wir erst mit 2 stündiger Verspätung und etliche Euros ärmer los konnten. Ärgerlich für mich, weil ich ja um 11 Uhr Labyrinth Lord leiten wollte, ärgerlich aber auch für meine Passagiere, darunter der Medizinmann, der so auch zu spät zu seiner angemeldeten Runde kam.

Nachdem mir die Werkstatt die Zündkabel gewechselt hatte, gings dann los. Jenny und ich sind dann erst nach Duisburg, den René einsammeln, und dann nach Düsseldorf Medizinmann abholen, und ab nach Bonn – Bad Godesberg.

Anderhalbstunden später als geplant, also um 11 Uhr statt um 9:30 Uhr kamen wir an. Ich habe die LabLord-Runde zwar dann sofort ausgehangen, trotzdem hatte sich nur der Caro aus dem Vier Winde und Jenny zu mir verirrt. Nach der kurzen Charaktererschaffung zogen die beiden als Elf und Klerikerin dann los, um den Stab der Herrschaft im Berg Orkenfaust zu finden. Den Berg Orkenfaust haben sie gefunden, nur den Stab der Herrschaft nicht. Statt dessen zogen sie mit einem zufällig gewürfelten Stecken der Zaubermacht von dannen (manchmal würfelt man wirklich genau das richtige). So bleibt der Stab der Herrschaft auch weiter im Berg Orkenfaust verborgen. Auf jeden Fall eine sehr lustige Runde, auch wenn ich ein bischen deprimiert war, weil es dann doch so wenig Spieler waren (Ich werd mich aber an einer vernünftigen Verschriftlichung des Abenteuers versuchen)

Danach haben wir dann Shadowrun gespielt, die dritte der Hamburg Missions. Jenny mit Blitzkrieg einer vom Medizinmann ausgeliehen StrassenSamy, Rene (der hier auch zu uns stieß) mit einen Technomancer, und ich mit einem frisch geschaffenen Hermetiker.  Hätte hier jemand einen Marder-Schamanen gespielt, so wäre das sicherlich nicht gut für ihn geworden. Ich muss sagen, SR 4 Hermetiker gefallen mir, ausserdem mag ich den Zauber “Zauberfinger”.  Über das Abenteuer will ich hier nicht zuviel verraten, da auch andere es sicher noch spielen wollen. Aber ich würde es sicherlich nicht mit einem Sammy spielen. Face, Technomancer oder Hermetiker sind sicherlich eine gute Wahl (besonders, nach dem ich ein paar Infos bekommen habe,  was so bei alternativ Plänen auf uns zugekommen wäre).  Zum Abschluss sind Jenny und ich dann noch durch Bad Godesberg geirrt auf der Suche nach einer Sparkasse (und haben sie irgendwann auch mal gefunden).

Sonntag morgen sind Jenny und ich dann erstmal gemütlich Frühstücken gefahren, zum Schotten nach Königswinter. Als wir zurückkamen, und ich meine PP&P-Runde aushängen wollte, wurde ich schon sehnsüchtig erwartet. Einige Spielerinnen hatten offensichtlich zwei Stunden daraufgewartet, dass ich meine Runde aushänge. Von sowas fühlt sich jeder SL geschmeichelt. Als sich dann nach den 6 freien Plätzen noch 3 weitere Spieler eintrugen, konnte ich dann auch nicht nein sagen, so, dass wir zum Schluss zu 11 waren (3 Spieler, 6 Spielerinnen und ich). Zum Glück hatten wir einen Raum für uns alleine.

Diese Runde war auch die beste Runde, die ich an dem Tag gespielt hatte, und das, obwohl ich keine Lust hatte, zu leiten, bzw. keine Lust hatte, bis zu dem Zeitpunkt, wo die Runde losging. Dann wurde die Runde ein wahnsinniger Plüsch-Spaß. Alle 10 Spieler waren super diszipliniert, so dass nichts im Lärm unterging, trotzdem haben alle gut mitgearbeitet, und es wurde sehr viel gelacht.

Die beste Figuren-Kombo ergaben wohl Selma mit ihrem ruhigen gelassenen Berserker-Koala und Sina mit dem hyperaktiven Eichhörnchen.

Geniale Einfälle hatten sie aber alle, und so ging es auf übliche Plüschemanier (also brutal, aber diesmal weniger sinnfrei) los.

Die Gruppe von also 10 Plüschtieren, welche einfach nur in den Urlaub wollte, und sich zu diesem Zweck in ein Flugzeug eingeschmuggelt hatte, kam mitten in einer Flugzeugentführung des menschenhassenden Chemie-Hasen (den zwei Spielerinnen in anderen Runden bereits gekillt hatten, er ist also ein Wiedergänger). Zum Schluss gelang es der Gruppe tatsächlich die Plüschterroristen zu überwältigen, die menschlichen Piloten zu wecken, und dafür zu sorgen, dass das Flugzeug sicher landetet. Chemie-Hase löste sich dabei in seiner eigenen Säure auf. Aber keine Sorge, Chemie-Hase wird zurückkehren, den spätestens auf der nächsten FeenCon heißt es: “Die Rückkehr von Chemie-Hase”.

Auch ansonsten hat mir die Con sehr gut gefallen. Die Aussteller waren zahlreich, ich hab eine Menge gefunden, was wir uns noch kaufen müssen (Hollow Earth, Space 1889, noch mehr Shadowrun, Nornis, Savage Worlds hat sich seit eben erledigt).  Auch die Gespräche mit Christian und Mathias von Prometheus Games und Nicole von den DragonCats haben sehr viel interessantes gebracht. Auch war alles sauber. Der Schlafraum war ok, und ruhig. Auch das man die Orga noch ein paar Stunden bevor es losgeht anrufen kann, und Runden verschieben kann, sehr vorbildlich.

Negativ vielen mir vorallem zwei Dinge auf, zum einen, dass das Würfelangebot sehr gering war, und zum anderen, dass die Verpflegung wiedermal sehr teuer war.

Als gutes Beispiel kann ich heute mal die Pommes nehmen. Ich hatte heute am Bahnhof in Münster auch eine Pommes für 2 EUR, diese war nur erkennbar größer als die kleine Pommes, die es in der Stadthalle gab. (Und Jenny meint, ich soll mich auch über die Konsistenz der Pommes beschweren, was ich hiermit tue.)

Das die FeenCon-Besucher zurückgehen, hat sicherlich auch etwas damit zu tun, dass man sich sehr teuer Verpflegen muss.

Jenny und ich freuen uns auf jeden Fall schon wieder auf die nächste FeenCon, auf der wir sicherlich wieder dabei sein werden. (Und uns hoffendlich kein Marder vorher das Auto anknabbert).

[FeenCon] Die Taschen sind gepackt

Freitag, 10. Juli 2009

Morgen früh, kurz nach Sieben in der Früh gehts los zur FeenCon. Erst nach Duisburg, den Rene einsammeln, dann nach Düsseldorf, den Medizinmann einsammeln, danach ab nach Bad Godesberg.

Die Taschen sind leichter als erwartet, es zahlt sich aus, nicht mehr DSA4 in seiner gänze mitzunehmen.

Mit im Gepäck sind:

  • Labyrinth Lord
  • PP&P
  • Scion:Hero
  • DSA4.1.
  • DungeonSlayer

Das sollte reiche, wir wollen ja auch ein paar Sachen ausprobieren. Szenarios habe ich selbstredent für Labyrinth Lord und PP&P dabei, aber auch gute Ideen für DSA und Scion, ausserdem einen der MiniDungeons für DungeonSlayer. Und falls es doch langweilig wird, 5 Magic-Decks.

So, noch ein paar Stunden schlafen, dann gehts los.