Seit dem ich meinen Artikel über “Würfelaberglauben” geschrieben haben, fange ich tatsächlich an, regelmässig meine Würfel so zu ordnen, dass die zu würfelnde Zahl (also meist die 1, 6, 10 oder 20) oben liegt. Vor dem Spiel hole ich sorgsam meinen Würfel heraus, ordne sie passend. Dann drücke ich in Gedanken die Atome in den Würfeln nach unten, dazu drücke ich meine Hand neben dem Würfelstabel immer wieder nach unten.
Und wisst ihr was, es klappt, ich würfel besser
(bzw. bilde es mir ein, dass ich besser würfel)
Schlagworte: Aberglauben, Würfel, Würfeln
Ein Physiker aus meinem Bekanntenkreis macht das auch so, aber seine erklärung war besser:
Plastik ist – wie Glas – eine “Langsame Flüssigkeit”. Wenn er seine Wüfel nur lange genug in gewünschter Position stehen läßt “fließt” das Plastik genug, um spürbare effekte auf das Würfelergebnis zu haben.
So in etwa stelle ich mir das auch vor. Nur dass ich es halt durch meinen Gedankenfluss versuche zu beschleunigen.
Die Chemiker aus meinem Freundeskreis halten das übrigens für ausgemachten Blödsinn, selbst ein Plastikwürfel würde eher erodieren, als dass die Atome wirklich merklich nach unten sinken, so lange würde es dauern.
Na deswegen gibt es in meinem Weltenbuch-Rollenspiel auch ein Abschnitt über gutes Würfeln: http://das.weltenbuch.de/regelwerk/guteswuerfeln.html
Lach… das machst du aber nicht erst seit August, sondern seit ich dich kenne, oder?